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Bordesholmer Musiktage
Kritik 4. Sommerliche Musiktage

 

Bordesholm | Besinnlich und in ganz besonderer Atmosphäre fand die Reihe der Frühjahrskonzerte in der Klosterkirche ihren Abschluss. Viel Zeit nahmen sich der Reger-Chor Bordesholm und das Ensemble der Hamburger Ratsmusik, um die 120 Besucher in die Welt der Musik um das Jahr 1500 einzuführen. Wie in Stein gemeißelt und sich in das Ohr des Hörers einbrennend, kamen die Kreationen der mittelalterlichen Komponisten daher, in ihrer zerbrechlichen Zartheit manchmal zu schön, um wahr zu sein. Anne Kristin Blöß glänzte mit ihrer hellen Sopran-Stimme bei Arnold Schlicks „Maria zart“, kongenial unterstützt von Ulrich Wedemeier an der Laute. In 19 stilvollen und behutsamen Kleinoden zeigte das Ensemble mit 20 Damen und 10 Herren des Chores sowie vier Instrumentalsolisten, was Musik zum Hinhören bedeutet. Aus diesen Zeiten, als handgeschriebene Briefe noch große Bedeutung hatten, zitierte Dr. Jörn Bockmann aus privaten Briefen der Anna von Brandenburg , die mittlerweile ihren angemessenen historischen Stellenwert in Bordesholm erlebt. Große Gefühle und edle Worte wehten da durch den Raum, der mit einer Abbildung des Brüggemann-Altars von anno dazumal festlich geschmückt war.

Prächtig harmonierten dann wieder Stimmen, Solisten und Instrumente, so dass Historie und höchster Musikgenuss ineinander flossen.

 


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