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Bordesholmer Musiktage
Kritik 4. Sommerliche Musiktage

Reger-Chor Bordesholm Jubiläumskonzert mit 20 neuen Sängern

40 Jahre Reger-Chor Bordesholm – das Jubiläum ist dem Ensemble ein großes Geburtstagskonzert wert. 70 Sänger üben seit Anfang der Woche Brahms und Bach, Dvorak und Reger, damit das Jubiläumsständchen „O Musica – du edle Kunst“ am Sonnabend, 30. Juli, ab 17 Uhr in der Klosterkirche zum Fest mit Format wird.

 

 

Artikel veröffentlicht: Donnerstag, 28.07.2016  Von Beate König

„Sprrrrechen! Los! Sprrrechen!“ Ermutigend rrrrollt Volker Schatkowski, einer der Chorleiter, das „R“ für die Sänger, die ihren Stimmen zum Probenstart am Morgen noch allzu entspannt Wohlklänge entlocken wollen. Die Worte des Lieds Ein Sommertag von Antonin Dvorak klingen wie ein wild wuchernder Nuschelgarten. Der Chorleiter wiederholt Aussprache und musikalische Linien, bis Klarheit in Kaiserwetterblau das Stück zum Leuchten bringt. Elf Werke, zwei Geburtstagskantaten von Purcell und Bach, dazu ein Lied von Namenspatron Max Reger werden zum Jubiäumskonzert a cappella und mit Orchester aufgeführt.

 Im Jubiläumsjahr des Chors, der die sommerlichen Musiktage vor acht Jahren begründete, machen 20 neue Sänger im Gemeindesaal der Klosterkirche mit. „Damit stoßen wir an unsere Grenzen“, sagt Rüdiger Hausen, einer der Chorleiter.

 Der ehemalige Musiklehrer erinnert sich an die ersten Musiktage: Er kam als Tenor und wurde, wie im Reger-Chor üblich, aus den Reihen der Sänger zum Leiter berufen. Inzwischen teilt sich Hausen die Aufgabe mit Schatkowski, Anne-Kristin Blöß und Norburg Najock – auch das ist beim Reger-Chor üblich.

 Der Start des Ensembles war locker. Studenten der Pädagogischen Hochschule in Kiel wollten gemeinsam singen und in Eigeninitiative Chormusik erarbeiten. „Zu Anfang waren das Werke aus fünf Jahrhunderten, jeder brachte einen Karton mit Noten mit, und wir suchten zusammen aus“, erzählt Norburg Najock von den ersten Tagen. „Wir wollten uns nicht festlegen.“ Barock, Klassik, Jazz, Moderne – der Chor probierte alles aus und entwickelte sich weiter. Größtes Projekt, das Norburg Najock in die Chorchronik aufnahm, war zuletzt das „Treffen in Teltge“, ein Großkunstwerk mit Gesang, Lesung des Textes von Günter Grass, im Buch beschriebenen Gerichten und Autoren-Büsten von Nils Claussen.

 Am Sonnabend wird nicht nur in Erinnerungen geschwelgt, sondern, was auch sonst, gemeinsam mit den Gästen auf dem Empfang gesungen: Für Text- und Tonklarheit gibt es dann ein ebenfalls druckfrisches Chorheft mit den Hits aus 40 Jahren Reger-Chor.

 




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